120
Jahre Oxapampa
In der geographischen Mitte von Peru
liegt im Übergang vom Hochgebirge in den Gebirgsurwald in einer
Höhe von etwas mehr als 1800 m die Kleinstadt Oxapampa. Das
Gebiet ist seit früher von den Yaneshas oder Amueshas besiedelt.
Heute leben hier außerdem Indios aus dem Hochgebirge und
Nachkommen europäischer Einwanderer. Deutsche Nachnamen zu
vernehmen ist hier gar keine Seltenheit und bestätigt wird die
für Peru außergewöhnliche Situation durch überall gegenwärtige
blonde und blauäugige Personen. Auch der Baustil vieler Häuser
ist für Peru ungewöhnlich und erinnert stark an die Bauweise in
den deutschen und österreichischen Alpen.
Gegründet wurde Oxapampa am 30.
August 1891 von Heinrich Böttger, Sohn deutscher Einwanderer. 50
Jahre später schrieb er auf, wie es dazu kam und wie er über die
bisherige Entwicklung dachte. Dies ist im Artikel «Die
Entstehung von Oxapampa» nachzulesen, zu finden in:
www.deutsch-peruanisch.com/Spuren-deutschsprachiger-Einwanderung/Oxapampa-Boettger.htm
In der Nähe von Oxapampa liegt der
Nationalpark Yanachaga-Chemillen mit Höhenlagen von 400 bis 3500
m und einem außerordentlichen Artenreichtum an Pflanzen und
Tieren:
http://www.peru-spiegel.de/Natuerliche-Sehenswuerdigkeiten/Yanachaga-Chemillen/.
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